Ihren XING-Kontakten zeigen “doppelt so schnell wie normales DSL” ist irreführend und wettbewerbswidrig

Geschrieben von Redaktion am 04.01.2012, 14:19 Uhr in DSL, Internetbranche
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Der Werbeslogan “doppelt so schnell wie normales DSL” ist irreführend und damit. Die beiden Internet-Service-Provider UnityMedia NRW GmbH und Unitymedia Hessen GmbH & Co. KG bekamen vom Landgericht (LG) Köln – vom Oberlandesgericht (OLG) Köln am 19.12.2011 bestätigt* – untersagt, diesen Slogan zu nutzen. Den Antrag auf einstweilige Verfügung stellte ein Konkurrenzanbieter.

Laut einer Pressemeldung der Kanzlei Schutt, Waetke Rechtsanwälte war der Slogan für das OLG Köln gleich aus mehreren Gründen irreführend und damit wettbewerbswidrig:

“Das beworbene Angebot der Antragsgegnerin in der konkret veröffentlichten Fassung erweckt unzutreffend den Eindruck, dass die doppelt schnelle DSL-Verbindung nach einem Anbieterwechsel in jedem Fall, also unabhängig von weiteren Faktoren genutzt werden könne. Irreführend daran ist, dass aus der Werbung nicht hervorging, dass es beispielsweise auch auf die Leistungsfähigkeit des Kundenrechners oder auf dessen interne Verkabelung ankommt.

Außerdem ergab sich erst aus einer Fußnote der Werbung, dass aus Sicht von UnityMedia mit “normalem” DSL eine Datenübertragungsrate beim Download von 16.000kbit/s gemeint ist, so dass unter “doppelt so schnell” eine Übertragungsrate von 32.000 kbit/s zu verstehen wäre. Tatsächlich bieten aber Konkurrenten von UnityMedia auch Internetverbindungen mit einer höheren Übertragungsrate als 16.000 kbit/s an. Deshalb ist das Angebot von UnityMedia mit 32.000 kbit/s eben nicht zwangsläufig und stets doppelt so schnell wie die Leistungen anderer Anbieter.

Schließlich hat das OLG Köln festgestellt, dass UnityMedia beim Upload von Daten sogar langsamer ist, als die Antragstellerin. Diese stellt nämlich ihren Kunden Uploadgeschwindigkeiten von bis zu 10 Mbit/s zur Verfügung, wohingegen UnityMedia lediglich eine Geschwindigkeit von 1 Mbit/s leistet.”

Das Urteil zeigt, dass auch für ISP gilt, war für alle Werbetreibenden gilt: Werbeaussagen müssen wahr sein und dürfen die so genannten „beteiligten Verkehrskreise“, also vor allem auch die Kunden – in der Regel Verbraucher – nicht irreführen.

*OLG Köln, Urteile vom 19.12.2011, Az. 6 U 146/11 und 6 U 150/11)

Quelle: Pressefach: Schutt, Waetke – Rechtsanwälte


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Ihren XING-Kontakten zeigen Es tut sich was in Sachen Breitband in Deutschland

Geschrieben von Redaktion am 27.07.2011, 18:39 Uhr in DSL, Internetbranche
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Wie der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Daten der Bundesnetzagentur jüngst mitteilte, besaß 2010 fast die Hälfte (45 Prozent) der deutsche Haushalte einen Anschluss mit einer vermarkteten Downloadgeschwindigkeit zwischen 2 und 10 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Rund jeder achte Haushalt hatte Ende 2010 einen Internetanschluss mit einer Geschwindigkeit zwischen 144 Kbit/s und 2 Mbit/s. Ebenso viele nutzten einen Anschluss mit genau 2Mbit/s. Schnellere Verbindungen mit Downloadraten zwischen 10 und 30 Mbit/s nutzte ungefähr jeder vierte Haushalt. Lediglich fünf Prozent der Haushalte besaßen Anschlüsse mit 30 bis 100 Mbit/s. Internetverbindungen mit vermarkteten Datenraten von 100 Mbit/s und mehr hatten lediglich 0,2 Prozent der Haushalte.

Laut Bundesnetzagentur wurden fast 4 Milliarden Euro in den Ausbau des Fest- und Kabelnetzes investiert, seit 1998 sind es über 93 Milliarden Euro. Der Aufbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen wird in den kommenden Jahren nach BITKOM-Berechnungen weitere 30 bis 40 Milliarden Euro kosten. „Für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist die flächendeckende Verfügbarkeit von superschnellen Internetverbindungen unverzichtbar“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Wichtige Zukunftsprojekte, wie intelligente Strom- und Verkehrsnetze, seien auf ein leistungsfähiges Breitbandnetz angewiesen.

Laut einer OECD-Studie liegt die durchschnittliche maximale Bandbreite von Internetanschlüssen in Deutschland bei 17 Mbit/s. Der OECD-Durchschnitt beträgt 37 Mbit/s. Deutschland belegt einen Platz im hinteren Mittelfeld.


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Ihren XING-Kontakten zeigen Deutschlands liegt in Sachen Breitbandkommunikation bei Unternehmen auf Platz 6

Geschrieben von Redaktion am 17.09.2010, 14:49 Uhr in DSL, Internetbranche
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Laut einer Studie des BITKOM Verbandes liegt Deutschland im EU-Vergleich der Breitbandkommunikation bei Unternehmen auf Platz 6.
In Spanien und Finnland sind die meisten Unternehmen (94 Prozent) mit einem Breitbandzugang ausgestattet. Deutschland erreicht immerhin 89 Prozent.

Der Durchschnitt von 83 Prozent weist auf ein weit ausgebautes Breitbandnetz in der gesamten EU hin.

Quelle: BITKOM


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Ihren XING-Kontakten zeigen 20% aller Breitband-Nutzer sind bei zwei Providern

Geschrieben von Redaktion am 30.07.2010, 15:39 Uhr in Allgemeines, DSL
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Heute lese ich: “20 Prozent aller Breitband-Nutzer weltweit gehen über nur zwei Provider ins Web.”
Klasse denke ich, T-Online und 1und1. Schön, wenn da mal Net-Publics steht. Aber weder das eine noch das andere noch das dritte ist wahr: Es sind die chinesischen Unternehmen China Telecom und China Unicom.

China Telecom ist gemessen an Kundenzahlen aktuell der weltweit größte Breitband-Anbieter. 55 Millionen Nutzer versorgt der Konzern mit schnellen Internet-Zugängen. An zweiter Stelle rangiert China Unicom mit 40 Millionen Kunden. Das geht aus den aktuellen Daten des Marktforschungsunternehmens Telegeography hervor.

Dummerweise wird sich in der nächsten Zeit auch nichts ändern. Denn beide Unternehmen verzeichnen deutlich höhere Wachstumsraten als die Breitband-Anbieter in den westlichen Ländern.

Immerhin: Die Deutsche Telekom findet sich in der Statistik mit ihren rund 12 Millionen Breitband-Anschlüssen auf dem sechsten Platz wieder.

Quelle: http://winfuture.de/news,57126.html


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Ihren XING-Kontakten zeigen DSL-Markt stagniert, Telekom nach wie vor die Nr. 1

Geschrieben von Redaktion am 26.05.2010, 20:27 Uhr in DSL
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In Deutschland stagniert der DSL-Markt. Das meldet das Electronic Commerce Info Net (ECIN) und beruft sich auf einen Bericht des Magazins DSLWEB. Demnach wurden im ersten Quartal 2010 nur noch etwa 67.300 neue Abschlüsse von DSL-Verträgen eingerichtet.Damit gibt es deutschlandweit rund 21,5 Millionen DSL-Nutzer.

Größter Anbieter bleibt mit knapp 11,7 Millionen breitbandigen DSL-Internetzugängen die Deutsche Telekom. Die Nummer zwei der größten Provider ist und bleibt Vodafone. Auf Platz drei liegt nach wie vor 1&1.

Gefunden bei ECIN


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