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Ende November 2010 war es soweit – die 14-millionste .de-Domain mit dem klangvollen Namen corangeli-glas-design wurde bei der DENIC eG registriert. . Damit hat die „Deutschland-Domain“ einen neuen Meilenstein erreicht.
Seit 1986 existiert die .de-Domain, die in jenem Jahr in die IANA-Datenbank aufgenommen worden war. Während die Domains zunächst von einem US-amerikanischen Netzbetreiber verwaltet wurden, übernahm dies 1988 die Universität Dortmund. Zu diesem Zeitpunkt war der Verwaltungsaufwand allerdings noch sehr überschaubar, denn es gab erst sechs .de-Domains.
Anfang 1997 gründen 37 deutsche Internet Service Provider die DENIC eG. Es gibt bereits etwa 50.000 Adressen, im April 1999 sind es schon 500.000. Mit der Entwicklung geht es kontinuierlich bergauf: Das durchschnittliche Wachstum in den letzten Jahren liegt bei etwa 1 Million Domains pro Jahr – eine beachtliche Zahl. Knapp 520.000 Domains enthalten ein Sonderzeichen wie Umlaute oder Buchstaben mit Akzenten, so genannte IDNs (Internationalised Domain Names).
Besondere Dynamik hat das Wachstum Ende Oktober/Anfang November 2010 durch die Einführung des Eszett als eigenständigem Buchstaben in .de-Domains erhalten.
Die neun letzten Kurzdomains jetzt registrierbar
Ab 12. Januar 2011 können nun bei der DENIC die neun letzten Kurzdomains registriert werden, die bisher aufgrund einstweiliger Verfügungen von der Registrierung ausgeschlossen waren: dw.de, e.de, f.de, g.de, hr.de, sr.de, x.de, y.de und z.de. Die Registrierung erfolgt nach dem üblichen Prioritätsprinzip First come – first served.
Hintergrund für den Ausschluss der genannten Domains von der Registrierung bei Einführung der ein- und zweistelligen Domains im Oktober 2009 waren gegen DENIC ergangene einstweilige Verfügungen, mit denen DENIC die Registrierung dieser Domains zunächst verboten wurde. Die einstweiligen Verfügungen haben inzwischen keinen Bestand mehr. Hinsichtlich der Domains dw.de hat die Antragstellerin ihren Verfügungsantrag zurückgenommen. Hinsichtlich der Domains e.de, f.de, g.de, x.de, y.de und z.de hat der Antragsteller auf die Rechte aus der einstweiligen Verfügung verzichtet, nachdem das Oberlandesgericht Frankfurt im Hauptsacheverfahren um die Domain x.de zugunsten DENICs entschieden hatte. Hinsichtlich der Domains hr.de und sr.de schließlich hat das Oberlandesgericht Frankfurt die Verfügungen soeben aufgehoben. In seinem Urteil bestätigt das Oberlandesgericht die Zulässigkeit des von DENIC praktizierten Registrierungsstandards, der vorsieht, die Registrierung auch erstmals zugelassener Domains zu einem selbst bestimmten Stichzeitpunkt unter ausschließlicher Berücksichtigung des Prioritätsprinzips durchzuführen. Bereits zuvor hatte das Gericht mit derselben Begründung die im Oktober 2009 gefallene Entscheidung des Landgerichts Frankfurt bestätigt, keine einstweilige Verfügung zu erlassen, mit der DENIC geboten worden wäre, auch die Domain tv.de von der Registrierung zunächst auszunehmen. Damit sind sämtliche Versuche einzelner Antragsteller gescheitert, bei der Freigabe der Kurzdomains das Prioritätsprinzip zu umgehen und die bevorzugte Registrierung für sich zu erreichen.
Quelle: DENIC
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Ab 30. Mai 2011 können Unternehmen, Städte und Organisationen eine individuellere Web-Adressen beantragen. Darauf weist der Hightech-Verband BITKOM hin. Nach einer ersten dreimonatigen Bewerbungsphase könnten die Interessenten im zweiten Halbjahr 2011 die Zuschläge erhalten, so die Einschätzung des BITKOM. Voraussichtlich im Frühjahr 2012 werden die neuen „Top Level Domains“ dann in Betrieb gehen. In Deutschland gibt es unter anderem Initiativen für die Adressen .berlin, .hamburg und .köln. Auch Regionen und Bundesländer können künftig unter einer eigenen Endung erreichbar sein. Branchen-Domains wie .film oder .hotel sind ebenfalls geplant. Der BITKOM rechnet mit einer Nachfrage von bis zu 2.000 neuen Top Level Domains weltweit.
Es ist allerdings ein ziemlich teures Vergnügen, demnächst eine eigene TLD zu führen. Allein für die Bewerbung werden rund 120.000 Euro fällig. Zusätzlich sind bis zu einer halben Million Euro für Projektmanagement, Technik und Rechtsberatung nötig. Bis zu 200.000 Euro kostet der laufende Betrieb pro Jahr. Ob sich die Kommunen das leisten können?
Für (die meisten) Privatleute kommen die neuen TLD alleine aufgrund der hohen Kosten nicht in Frage. Es ist zudem nicht erlaubt. Der Grund ist, dass ICANN den wirtschaftlichen Betrieb der Adress-Endungen langfristig sichern will. Wer eine eigene Domain-Endung besitzt, übernimmt die kompletten Aufgaben eines Internet-Unternehmens. Dafür sind ein eigenes Geschäftskonzept und ein entsprechend hohes Startkapital nötig.
Sicher hätten www.homepage.gates oder www.homepage.buffett auch ihren Reiz.
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Die Deutsche Sprache ist wohl die einzige, die mit Umlauten und dem Eszett bzw. scharfen S aufwartet – zum Leidwesen viele Menschen, deren Name einer dieser typisch deutschen Buchstaben enthält. Man musste Domains und E-Mail Adressen stets mit ue, ae, oe oder ss anlegen bzw. nutzen. Müller oder Mißler waren unmöglich.
Vor einigen Jahren wurden dann bei deutschen Domains die Umlaute erlaubt. Plötzlich waren Müller, Möller oder Bächle kein Problem mehr. Von der praktischen Relevanz im internationalen E-Mail Schriftverkehr mal abgesehen war das eine gute Idee.
Ab morgen, Dienstag, 16. November um 10.00 Uhr können die Betroffenen die de-Wunschadresse für die eigene Website und ihre gewünschte E-Mail-Adresse auch mit dem scharfen S bekommen. Zu diesem Zeitpunkt erfolgt die Freischaltung durch die zentrale Registrierstelle Denic.
Bereits seit 26. Oktober hatten die Inhaber einer Internetdomain mit der Endung .de und dem Bestandteil „ss“ die Möglichkeit, zusätzlich die entsprechende.de-Domain mit „ß“ statt „ss“ zu registrieren. Hierzu musten sie sich an ihren Provider wenden. Registrierungsversuche Dritter wurden bislang noch abgelehnt. Ab dem 16. November können auch andere Interessenten die betreffende Domain mit dem „ß“ für sich beantragen.
Wir machen aber darauf aufmerksam, dass in der internationalen Kommunikation Domains mit „ß“ ein Problem darstellen können. Tastaturen außerhalb des deutschen Sprachraums verfügen in aller Regel nicht über eine „ß“-Taste.
Und für die, die es nicht wissen:
Das „ß“ war ursprünglich eine so genannte Ligatur, deren Entstehung ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Für eine häufig auftretende Buchstabenkombination aus langem s und z entwickelte sich eine Ligatur, die im Laufe der Zeit wie ein eigener Buchstabe Eszett behandelt wurde. Eine eindeutige Klärung des Ursprungs des damals „Wolfdietrich-Fragment“ genannten Zeichens, das der Wiedergabe bestimmter s-Laute dient, gibt es bis heute allerdings nicht.
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Oft hört man die allgemeine Aussage “Das Internet geht nicht”, wenn etwas am lokalen PC falsch konfiguriert ist. Heute mittag hätte man es fast sagen können: Ja, das Internet ist kaputt.
Grund war der Ausfall einiger der für .de-Domains zuständigen DNS-Server. Alle Anfragen ab 13:30 lieferten als Antwort keine IP-Adresse, sondern NXDOMAIN. Besonders für den Mailverkehr ist das ärgerlich, da der sendende Mailserver keinen weiteren Zustellversuch unternimmt, da er davon ausgeht, die Domain wäre nicht existent.
Weitere Informationen zu dem Ausfall gibt es bei heise.de oder bei der DENIC selber. Eine konkrete Stellungnahme gibt es bisher allerdings nicht. Irgendwie zeigt es aber, wir verwundbar die Struktur des Netzes ist und wieviel man mit DNS-Manipulationen/Sperrungen erreichen kann.
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Laut:
http://www.infobroker.de/insolvenzen-deutschland-c.php?language=de
ist der Webhoster Comdivision insolvent. Also hat es einen der größeren Anbieter erwischt. Leider kann dies das Ergebnis sein, wenn Anbieter die Kundengwinnung zu sehr über den Preis gestalten. Dass die sogenannten “Wohnzimmerhoster” pleite gehen ist nichts neues, und auch nicht weiter tragisch. (Oft passiert dies merkwürdigerweise am Ende der Ferien
) Dass es ab und an auch die Größeren erwischt ist wirklich bedauerlich.
Natürlich wird es nun wieder Fragen geben, wie KK und so weiter ablaufen. Auf unserer Seite können sich die Hilfesuchenden natürlich auch gerne informieren:
http://net-publics.de/support-kontakt/kk-antrag.html
Für Kunden, welche zu uns wechseln möchten, stehen wir mit Rat und Tat zur Seite.
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Was bei anderen TLD schon lange Gang und Gäbe ist, soll nun auch bei der Denic Einzug halten. Die längst fällige Einführung der Auth-Info wird die Arbeit mit DE-Domains grundlegend sicherer machen.
Unvergessen sind die KK-Pannen rund um google.de und ebay.de. Beide Male führte eine nicht ausreichende Prüfung dazu, dass die Domains für mehrere Stunden in fremde Hände gerieten. Natürlich lässt sich eine solche Panne relativ schnell beheben, aber diese Verfälle haben aufgezeigt, wie es um die Sicherheit von unseren nationalen Domains bestellt ist.
Der kuriose Late-Ack entfällt. Für manche Wald- und Wiesenprovider wird nun die “Naja, soll ich vielleicht doch zustimmen?” Frist wegfallen. Schade für diejenigen, die diese Technik zum Verzögern von KK genutzt haben. Dies aber leider nur bei Domains, welche über eine Auth-Info verfügen. Andere Domains können weiterhin nach dem alten Verfahren transferiert werden.
Die Auth-Info ist ein domainabhängiges Passwort, welches nach richtiger Eingabe zur sofortigen Übertragung der Domain führt.
Schauen wir einmal, auf welche Resonanz diese Neuerung stößt. Wenn ich sehe, wie gehemmt sich manche Provider zeigen, die Auth-Info zu verschicken, wird mir Angst und Bange.
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