Aktuelle Seite: Hauptseite » Archiv Dezember 2010
Heute ist ein sehr interessanter Artikel zum Thema Internetwirtschaft und Internetsperren im Blog “The European” erschienen. Es geht dabei um die Frage, wie sich der Standpunkt der deutschen Internetwirtschaft gegen Internetsperren und andere Filter sowie gegen eine Haftung für die transportierten Inhalte mit dem Filtern von SPAM Mails vereinbaren lassen.
Nach Angaben eines Internetdienstleisters für Spam URI Realtime Block list services sind mehr als 90 Prozent aller E-Mails in Nordamerika, Europa oder Australien Spam-Mails, also unerwünschte Post. Internet Service Provider stehen daher heute vor der großen Herausforderung, trotz des dadurch erhöhten Traffics ihre Dienstleistungen aufrechtzuerhalten. Sie greifen daher zu Sperren und Filtern, mit denen sie, teilweise ohne Wissen ihrer Kunden, deren Post vorsortieren. So kommen unliebsame Spam-Mails gar nicht erst beim Empfänger an.
Überträgt man das auf die analogen Postdienstleister wie die Deutsche Post, so würde das bedeuten, dass diese die Werbung für uns aussortieren würde. Undenkbar. Dennoch sind Internet Service Provider zur Wahrung des Postgeheimnisses und der Informationsfreiheit Postdienstleistern gleichgestellt und daher im Telemediengesetz privilegiert. Wer nicht lesen darf, was er transportiert, soll schließlich auch nicht dafür haften müssen. Aber genau das tun die Provider: Sie die “lesen“ die Post ihrer Kunden bzw. kontrollieren diese zumindest auf Werbung hin.
Der Verband der deutschen Internetwirtschaft wehrt sich indes vehement unter Hinweis auf das Postgeheimnis gegen eine Änderung der Providerhaftung, lehnt weiterhin Internetsperren für die Bekämpfung der Darstellung von Kindesmissbrauch ab, empfiehlt und fördert aber anderseits die Verwendung von Filter-Software durch den Rabatt für Verbandsmitglieder.
Ein Widerspruch, den notfalls der Gesetzgeber auflösen muss, meinen die Autoren.
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Das Jahr 2010 neigt sich dem Ende zu und zeigt sich noch einmal von seiner kalten Seite. Wir hoffen, Ihren Homepages und Servern auch im Jahr 2011 ein warmes Plätzchen bieten zu dürfen.
Das Jahr 2010 hat neben einem kompletten Relaunch unserer Webseite viele weitere Neuerungen mitgebracht. So wurde das Domainportfolio stark erweitert, der Domainrobot wurde runderneuert und bei unserer Maillösung Hosted Exchange konnten wir massiv die Preise senken. Für neue Webspacebestellungen bieten wir das revolutionäre Plesk 10, das einen Meilenstein in der Entwicklung der Verwaltungsoberflächen markiert. Nicht zu vergessen unser Service, den wir stetig und mit Ihrer Mithilfe verbessern konnten.
Dafür – und für Ihre Treue – möchten wir uns herzlich bedanken.
Das Jahr 2011 wird weitere Neuerungen bringen, seien Sie gespannt:
Im ersten Quartal startet unser neuer Online-Backupdienst. Über eine Software sichern Sie Ihre Daten verschlüsselt im Internet! Damit haben Sie jederzeit eine sicheres Backup an einem sicheren Ort – vorbei ist die Zeit von Wechselmedien, die aus Sicherheitsgründen immer andernorts lagern mussten. Hinterlassen Sie einen Kommentar auf diesen Beitrag, um sich in die Interessentenliste einzutragen – wir benachrichtigen Sie beim Start und Sie erhalten exklusiv tolle Angebote!
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein vergnügtes Silvester, einen guten Rutsch und ein glückliches, erfolgreiches und vor allem gesundes Jahr 2011!
Heiko und Hanno Heeskens
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Auf ZEIT ONLINE diskutieren Politiker über ihre Internet-Strategien.
CDU-Netzpolitiker Jens Koeppen findet, dass über das Internet entspannter diskutiert werden sollte. Es müsse frei zugänglich, könne aber ruhig unterschiedlich schnell sein.
Die Sozialdemokraten Lars Klingbeil und Björn Böhning fordern ein freies, gerechtes und solidarisches Netz
Die FDP-Politiker Jimmy Schulz und Manuel Höferlin meinen, gute Netzpolitik braucht Zeit.
Die Grünen Malte Spitz und Konstantin von Notz fordern, wer Netzpolitik verändern will, muss neue Beteiligungsformen schaffen. Die Bundesregierung muss die Möglichkeiten des Internets endlich erkennen.
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Es wird Weihnachten
vergessen wir den Lärm der Welt.
Es ist an der Zeit
wieder einmal Ruhe zu gewinnen,
Kraft zu schöpfen und sensibel zu werden
für die scheinbar kleinen Dinge ,
die uns nachdenklich machen.
(aus SPRUCHZEIT von Josè Flume und Heide Huchel)

(Foto: Gabi Schoenemann, pixelio.de)
Schöne und erfüllte Weihnachten und einen guten Jahreswechsel wünscht Ihnen das Autorenteam des Net-Publics Blogs.
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Ende November 2010 war es soweit – die 14-millionste .de-Domain mit dem klangvollen Namen corangeli-glas-design wurde bei der DENIC eG registriert. . Damit hat die „Deutschland-Domain“ einen neuen Meilenstein erreicht.
Seit 1986 existiert die .de-Domain, die in jenem Jahr in die IANA-Datenbank aufgenommen worden war. Während die Domains zunächst von einem US-amerikanischen Netzbetreiber verwaltet wurden, übernahm dies 1988 die Universität Dortmund. Zu diesem Zeitpunkt war der Verwaltungsaufwand allerdings noch sehr überschaubar, denn es gab erst sechs .de-Domains.
Anfang 1997 gründen 37 deutsche Internet Service Provider die DENIC eG. Es gibt bereits etwa 50.000 Adressen, im April 1999 sind es schon 500.000. Mit der Entwicklung geht es kontinuierlich bergauf: Das durchschnittliche Wachstum in den letzten Jahren liegt bei etwa 1 Million Domains pro Jahr – eine beachtliche Zahl. Knapp 520.000 Domains enthalten ein Sonderzeichen wie Umlaute oder Buchstaben mit Akzenten, so genannte IDNs (Internationalised Domain Names).
Besondere Dynamik hat das Wachstum Ende Oktober/Anfang November 2010 durch die Einführung des Eszett als eigenständigem Buchstaben in .de-Domains erhalten.
Die neun letzten Kurzdomains jetzt registrierbar
Ab 12. Januar 2011 können nun bei der DENIC die neun letzten Kurzdomains registriert werden, die bisher aufgrund einstweiliger Verfügungen von der Registrierung ausgeschlossen waren: dw.de, e.de, f.de, g.de, hr.de, sr.de, x.de, y.de und z.de. Die Registrierung erfolgt nach dem üblichen Prioritätsprinzip First come – first served.
Hintergrund für den Ausschluss der genannten Domains von der Registrierung bei Einführung der ein- und zweistelligen Domains im Oktober 2009 waren gegen DENIC ergangene einstweilige Verfügungen, mit denen DENIC die Registrierung dieser Domains zunächst verboten wurde. Die einstweiligen Verfügungen haben inzwischen keinen Bestand mehr. Hinsichtlich der Domains dw.de hat die Antragstellerin ihren Verfügungsantrag zurückgenommen. Hinsichtlich der Domains e.de, f.de, g.de, x.de, y.de und z.de hat der Antragsteller auf die Rechte aus der einstweiligen Verfügung verzichtet, nachdem das Oberlandesgericht Frankfurt im Hauptsacheverfahren um die Domain x.de zugunsten DENICs entschieden hatte. Hinsichtlich der Domains hr.de und sr.de schließlich hat das Oberlandesgericht Frankfurt die Verfügungen soeben aufgehoben. In seinem Urteil bestätigt das Oberlandesgericht die Zulässigkeit des von DENIC praktizierten Registrierungsstandards, der vorsieht, die Registrierung auch erstmals zugelassener Domains zu einem selbst bestimmten Stichzeitpunkt unter ausschließlicher Berücksichtigung des Prioritätsprinzips durchzuführen. Bereits zuvor hatte das Gericht mit derselben Begründung die im Oktober 2009 gefallene Entscheidung des Landgerichts Frankfurt bestätigt, keine einstweilige Verfügung zu erlassen, mit der DENIC geboten worden wäre, auch die Domain tv.de von der Registrierung zunächst auszunehmen. Damit sind sämtliche Versuche einzelner Antragsteller gescheitert, bei der Freigabe der Kurzdomains das Prioritätsprinzip zu umgehen und die bevorzugte Registrierung für sich zu erreichen.
Quelle: DENIC
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Angefragt per Mail, veröffentlicht auf Nerdfabrik.de:
Laut unseren AGB ist das Hosten von illegalen Inhalten untersagt - allerdings würde ich Wikileaks nicht pauschal als solche bewertet. Wenn natürlich Gerichte/Polizei entpsrechend entscheiden/ermitteln, werden wir – wie bei allen anderen illegalen Inhalten auch – Schritte einleiten müssen. Ebenso müssen wir aktiv werden, sollte der Server unnatürlich Netzwerklast verursachen z.B. als Ziel von DDOS-Angriffen.
Generell steht dem Hosting auf einem eigenen (v)-Server nichts im Wege, nur bei unseren Webspacepaketen sehe ich größere Probleme, allein wegen des Umfangs oder der technischen Realisierung eines ordentlichen Mirrors.
Soweit unsere Stellungnahme zu dem derzeit heiß diskutierten Thema.
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Botnetze sind eine ernsthafte Gefahr aus dem Internet. Die unerwünschten Netzwerke bestehen aus vielen Computern, die nach der Infektion mit Schadsoftware zusammengeschlossen werden. Danach kann jeder Computer, der Teil eines Botnetzes ist, unbemerkt auf ferngesteuerte Befehle von Cyberkriminellen reagieren und zum Beispiel Spam versenden oder andere Computer infizieren. Botnetze fungieren als infrastrukturelle Grundlage von Internetkriminalität und sind eine der größten illegalen Einnahmequellen im Internet.
Der eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. hat mit Unterstützung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) im September ein Anti-Botnet-Beratungszentrum eröffnet, das die Zahl der Botnetz-infizierten Computer deutlich verringern und so den Cyberkriminellen die Grundlage entziehen soll. Zwischen dem 15. September und 30. November nutzten über 660.000 Besucher das Angebot auf www.botfrei.de, mehr als 330.000 Nutzer haben den DE-Cleaner heruntergeladen, der Schadsoftware vom Rechner entfernt.
Das Anti-Botnet-Beratungszentrum gibt dort zahlreiche Informationen zu Botnetzen, Entfernung von Schadsoftware und nachhaltigem Schutz von Computern. Mit dem DE-Cleaner von Norton by Symantec, der dort zum Download bereit steht, können Internetnutzer ihren Rechner von Schadprogrammen befreien. Zusätzlich steht ab dem 7. Dezember 2010 dort ein weiteres Tool zur Verfügung, das von Kaspersky bereitgestellt wird. Betroffene Kunden der teilnehmenden Internet Service Provider bekommen außerdem einen Zugangscode für die telefonische Beratungshotline.
Pünktlich zum IT-Gipfel kann das Projekt weitere Partner bekannt geben: Vodafone und Unitymedia werden ab sofort ebenfalls am Anti-Botnet-Beratungszentrum teilnehmen. schülerVZ, studiVZ und meinVZ stellen in ihren Netzwerken Informationsseiten zur Verfügung, auf denen sich Nutzer über Schutzmaßnahmen gegen Schadprogramme informieren können.
Zudem steht http://www.botfrei.de jetzt auch auf Englisch und Türkisch zur Verfügung.
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Pünktlich zu Beginn des letzten Monats diesen Jahres startet unser Adventskalender. Sie erhalten jeden Tag weihnachtliches – Gedichte, Rezepte und kleine Geschenke in Form von Gutscheinen. Aber seien Sie schnell: diese sind immer nur in begrenzter Stückzahl vorhanden!
Gemäß unserem Geschäftsfeld haben wir diesem Kalender ein etwas “technisches Aussehen” verabreicht. Er ist zu den adventsüblichen Zeiten geöffnet – pünktlich zu jedem neuen Tag wird ein neuer Tag “konnektiert”.
Wir wünschen Ihnen eine angenehme und ruhige Vorweihnachtszeit!
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