Derzeit liest man es überall: Google hat – mehr “aus Versehen” schon gester – ein neues Produkt am Start. Diesmal ist es ein kompletter Webbrowser, der auf den ersten Blick meiner Meinung nach sehr schlicht und sehr schnell daherkommt. Zum Surfen also schonmal tauglich. Einige Punkte fehlen noch, so z.B. das Master Kennwort zur Sicherung der gespeicherten Kennwörter. Neu ist das “Inkognito-Fenster” – alle dort angesurften Seiten werden nicht in der History oder im Cache gespeichert.
Doch die Freude wird auch sogleich getrübt. Mit der Installation handelt man sich auch zwei neue Prozesse auf den Rechner: GoogleUpdate.exe — was ist das? Google scheint nach Hause zu telefonieren. Und tatsächlich: Liest man die entsprechenden Richtlinien aufmerksam, wird man darüber offen aufgeklärt. Es werden Daten gesammelt: welche Webseite wird besucht, was wird in die Adressleiste eingegeben etc. Dieser Sammlung kann man aber auch widersprechen, einfach bei der Installation direkt oder nachher über die Optionen die entsprechenden Häckchen entfernen.
PRO
- Geschindikeit
- Übersichtlickheit
- Reduziert auf das wesentliche
- bisher keine merklichen Fehlinterpretationen bei Webseiten
- einzelne Threads pro Tab – also kein Einfrieren des gesamten Browsers bei Problemen oder intensiven Java-Skripts
- Startseite a la Opera – die meistbesuchten Seiten als kleine Thumbnails
CONTRA
- sendet Daten an Google
- kein Masterkennwort
- erste Schwachstellen durch Verwendung eines alten WebKits
Ich bin gespannt, was hier noch passieren wird. Für mich ist der Browser eine echte Alternative. Es sollen wohl auch weitere Versionen folgen für Linux uns PDA/Handys.
Zum Weiterlesen:
Zum Download:
- bei google.de